Die Trave - ein Überblick aus Paddlersicht

Achtung !!! Ein- und Ausstiegsstelle Nütschau

Der Zugang zu dieser aus der Sicht der Gemeinde Travenbrück zu beliebten
 Ein- und Ausstiegsstelle wurde im Juli erschwert

Die Trave entspringt südlich von Eutin in der Ostholsteinischen Seenplatte und mündet nach 124 km in Lübeck-Travemünde in die Ostsee. Die für Paddler interessante Strecke vom Warder See bis Lübeck (ca. 60 km) wird hier beschrieben. Je nach Paddelerfahrung und Gruppengröße sind unterschiedliche Strecken der Trave zu empfehlen.

Infotafel für Kanuwanderer auf der Trave am Start in WarderbrückDie Trave vom Warder See oder von Groß Rönnau bis zur Herrenmühle hinter Bad Segeberg (= 18,6 km, ca. 3,5 Std. reine Paddelzeit, bzw. 13,6 km und 2,5 Std. reine Paddelzeit) ist schmal und zeitweise kurvig und somit für Anfänger als Steuerleute und größere Gruppen nicht geeignet. Im Sommer ist die Trave hier öfter wegen Niedrigwasser oder Verkrautung schlecht oder gar nicht befahrbar. Auch können zeitweise umgestürzte Bäume den Schwierigkeitsgrad erhöhen.
An den Einstiegsstellen Warder und Groß-Rönnau stehen inzwischen Rot-Grün-Pegel die die Befahrbarkeit der Trave zuverlässig anzeigen. Ist an der Einstiegsstelle Warder der Wasserstand ca. 5 cm in den roten Bereich gesunken, so wird man in Groß-Rönnau in der Regel noch einen grünen Pegel antreffen.

Der Ausstieg an der Herrenmühle ist sehr paddlerunfreundlich. Befestigtes Ufer zur Rechten mit asphaltiertem Platz ca. 1 m über der Wasserfläche und die Zufahrt auf öffentlichem Weg direkt am bewohnten Haus vorbei. Rein rechtlich darf zur Zeit niemand uns Paddlern diesen Ausstieg verwehren. Wir müssen auch keine Anwohner um Erlaubnis fragen.
Allerdings sollten wir den in den letzten Jahren schlechten Ruf der Paddler verbessern. Das Gelände rechts und links des Zufahrtweges ist Privatgelände, das wir nicht betreten. Das bedeutet: Mülltonne, Wäscheleine, Tisch und Stühle auf dem Privatgelände benutzen wir Paddler anders als in früheren Jahren nicht mehr. Der befestigte Platz wird nur zum Warten und Beladen benutzt,  das Auto parken wir an der Straße. 

Von der Herrenmühle zwischen Schwissel und Klein Gladebrügge bis Bad Oldesloe-Stadtmitte ist die Trave zwar breiter, aber besonders nach der Umtragestelle in der Nähe der Zettlermühle schwieriger zu bewältigen. (Starke Strömung mit Kurven und Steinen, zeitweise auch ein umgestürzter Baum im Wasser, nichts für Anfänger als Steuerleute) Diese Strecke beträgt 16,4 km, bzw. ca. 3 Std. reine Paddelzeit.

Von Bad Oldesloe traveaufwärts bis Nütschau (oder weiter bis 1 km vor der Zettler Mühle) und wieder zurück ist eine für Anfänger geeignete Strecke.

 

In Bad Oldesloe ist die Strecke von der Innenstadt (Exer) bis zum Wehr am Ortsausgang etwas mühselig. Es muß am Ende des Stadtarmes durch die Innenstadt umgetragen werden und das Wehr am Ortsausgang ebenso. Neu ist die Einsatzstelle mit einem großen Steg am Ende des Parkplatzes vom Finanzamt. Für geübte Paddler kann die Tour Richtung Lübeck hier beginnen und das lebensgefährliche Wehr am Ortsausgang Bad Oldesloe umtragen werden. Ein Tourenbeginn direkt nach dem Wehr ist problematisch, da die Zugangsstraße nur für Anlieger zugelassen ist. An der Lübecker Straße (=B75) gibt es außerdem nur wenige Parkplätze und die Ausrüstung muß an oder über die unübersichtliche und oft stark befahrene Bundesstraße getragen werden.

Die Trave von Bad Oldesloe-Sehmsdorf bis Hamberge (= 15 km, bzw. ca. 3 Std. reine Paddelzeit) oder Lübeck-Innenstadt (= ca. 25 km, bzw. ca. 4,5 bis 5,5 Std. reine Paddelzeit) ist für Anfänger und große Gruppen gut geeignet.

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